Ein Muß für den Taucher

… naja oder zumindest für mich. Nachdem ich schon ein paar Tauchgänge mit verschiedensten Kameras, Pocketcams und Actioncams gemacht habe stellten sich mir drei grundlegende Probleme:
– Alle Bilder sind blau
– Ich habe zu wenig Luft in der Flasche, weil ich rumruder und die perfekte Fotposition suche
– Ich habe nur Müll aufgenommen, da ich kein Display zur Überprüfung hatte .

Angefangen hat alles mit einer Fuji-Wegwerfkamera beim Schnorcheln. Das ernüchternde Ergebenis 14 Tage nach dem Urlaub waren 24 blau/grüne Bilder ohne Schärfe oder auch nur etwas wirklich schönen. Das war so überhaupt nicht das was ich Unterwasser gesehen und gefühlt habe. Also eine Unterwasserkamera muß her. Am besten die eigene SLR in ein Gehäuse packen und ab dafür. Nach der ersten Preisrecherche war diese Idee sofortig vom Tisch. Demnach eine Pocketcam. Mal so auf dem Taucherstammtisch und bei Tauchbuddies nachgefragt und sich für eine Powershot entschieden. Diese gibt es auch heute noch.

Problem bei der Kamera war (Achtung – Nerd-Witz) der Z-Bus – also zwischen Bildschirm und Stuhl … also der Ich.
Ich habe viel rumgerudert und regelmäßig so meine Luft Unterwasser verballert und meine Grundzeit imens verringert. Na super: gehste tauchen aber kannst nicht lange unten bleiben. Narf. Viele meiner submarinen Kollegen haben einfach eine Actioncam (Zu 90% GoPro) und führen diese an einem Stick, aufgeklemmt auf der Tauchlampe oder als dekorativen Kopfschmuck den Fischen und Korallen vor.

GoPro ist mal wieder eine Investition, die ich nicht einsehe. Also (so ziemlich) die Erstbeste Actioncam bei amazon im Sale erstanden. Mit dieser Actioncam ohne Display war ich unzufrieden, da man aus den Videos nicht wirklich gute Aufnahmen per Screenshot ziehen konnte. Sie wurde heiß, was mich bei einer wassergekählten Tour nicht störte, jedoch beim Quadfahren in der Wüste doch sehr nervte, da das Gerät sich dann abschaltete. Achja – die Halterung fürs Bike [sprich Quad] hielt genau eine halbe Strecke Hinfahrt in der Wüste. Rundum also nicht wirklich das was ich brauche – wer billig kauft, kauft zweimal.

Jetzt habe ich mich mit der Thematik Actioncam richtig auseinandergesetz. Youtube, Testberichte und Kundenmeinungen studiert und dann im Sale die heutige apeman A80 – Actioncam für 62,79 € erstanden.

Hier passt nun fast alles für mich. Preis? – Kein Thema. Akku ? – Gibt es gleich einen Ersatz dazu und hält laut Hersteller 100 Minuten. Das Zubehör? – super .. alles dabei für Outdoor und Unterwasser – nur das Deppenzepter musste ich mir dazu bestellen.

Wie üblich erstmal die

technischen Daten

Hersteller: apeman
Videoauflösung 2880 x 2160p/2K/1080p
Bildraten bei 4K/2K/Full-HD 24/30/30 & 60
Slow Motion 120 fps (720p)
Fotoauflösung 20 Megapixel (12,4 Megapixel Sensor)
Akkukapazität 1050 mAh
Akkulaufzeit bei Full-HD 100 Minuten
Anschlüsse Micro-USB/HDMI
wasserdicht im Gehäuse bis 30m
Features Zeitraffervideo
Features Zeitrafferfoto
Features Loopvideo
Features Serienbilder
Features Langzeitbelichtung
Features Stabilisierung
Features 6G Objektiv mit Sony Sensor
Features Wide Dynamic Range (WDR)
Features Wifi (richtig gute App !!!)
Zeitrafferintervalle 100 ms/200 ms/500 ms/1 Sec/5 Sec
Bildwinkel 170° Ultra-Weitwinkel / 140° / 110° / 70°
Das fehlt leider
RAW-Fotomodus Nein
Sprachsteuerung Nein
Zubehör
richtig cooler und funktionaler Transportkoffer, wasserdichtes Unterwassergehäuse, Gehäuseklammer (Halterung), Multifunktionsklammer, Fahrrad Montage Kit, Helm Montage Kit, USB-Kabel, zwei 1050mAh-Akkus und tatsächlich ein Benutzerhandbuch (Noch nicht lesen müssen 😉 )

Video vom Schnorcheln im Arabia Azur Hotel in Hurghada, Ägypten am Hausriff – oder auch “Der Blaupunktrochen”

apeman A80 – Actioncam